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Über uns
DIE muenchsystem Geschichte: Alles begann im Jahre 1998 als meine Frau Carola unsere schwerstbehinderte Tochter Kim Isabelle zur Welt brachte. Durch diesen extremen Einschnitt in unserem Leben und dem sehr steinigen Weg, der damit begann, fing diese Erfolgsgeschichte an.
Kim Isabelle wurde mit einem offenen Rücken (Spina bifida) und einem Wasserkopf (Hydrocephalus) geboren. Ihre Lebensgeschichte begann also mit einer sofortigen Operation am Gehirn sowie dem Schließen des offenen Rückens, desweiteren wurde ein Ableitungssystem für das Gehirnwasser bis in den Bauchraum operiert.
Nach diesem Zeitpunkt war die Erwartungshaltung noch sehr positiv, da laut Aussage der damaligen Ärzteschaft Kim ein vernünftiges Leben führen könnte. Durch ständige Komplikationen und den darauf folgenden Operationen war bald schon klar, dass die Lebenserwartung von Kim drei Jahre nicht übersteigen wird. Das war der erste Schritt mich intensiver mit Orthopädie und Neurologie zu beschäftigen.
Da meine Therapeutenausbildung schon Jahre zurück lag und hauptsächlich nur den praktischen Bereich zum Schwerpunkt hatte, begann ich mit dem Selbststudium. Nach herkömmlichen Therapien in Physiotherapie z.B. wie Voita, KG, Logopädie, Ergotherapie erahnten wir schnell, dass wir damit nie zu einem vernünftigen Ziel kommen würden.
Das uns von vielen Seiten prophezeite Schicksal wollten und konnten wir so nicht annehmen. Aussagen wie z.B.: „Geben Sie das Kind schnellstmöglich in ein Heim!“ ODER „Planen Sie mit dem Schlimmsten!“ etc. – zermürbten uns zusehens.
Doch just zu diesem Zeitpunkt, gab einen Lichtblick durch eine Sendung im Fernsehen. Dieser Bericht zeigte, dass es ein Institut in Amerika gab, welches mit schwerstbehinderten Kindern riesige Erfolge erzielte. Ein Schritt in die richtige Richtung, wie sich herausstellte.
Die anschließende Reise ein paar Monate später hinterließ bleibende Spuren. In nur einer Woche lernten wir von Ärzten, Therapeuten und Lehrkräften neue Anwendungen kennen, wo denen man in Deutschland nichts wusste oder nichts wissen wollte, die aber zum Erfolg beitrugen, dass behinderte Kinder mehr Lebensqualität erhalten.
Weitere Reisen um den Erdball von England bis in die Ukraine gaben uns neue Eindrücke und Erfahrungen über den Umgang mit Menschen die Behinderungen haben.
Über fast 10 Jahre entwickelte sich meine Arbeit in Verbindung mit den Erkenntnissen und Erfahrungen dieser Reisen. Durch das akribische und ständige Arbeiten mit unserer Tochter Kim, das täglich bis zu 14 Stunden in Anspruch nahm, begann ich die Erfahrungen und erlernten Kenntnisse in Theorie und Praxis in meine eigene physiotherapeutische Arbeit mit einzubringen. Mit großem Erfolg ! ! ! ! Durch die spezielle Ablaufbehandlung verhalf ich meinen Patienten in kurzer Zeit ihre Rückenprobleme in Griff zu bekommen. Dies sprach sich in Windeseile in den Bekanntenkreisen der Patienten herum, so dass immer mehr Patienten den Weg nach Blaubeuren suchten.
Jahre zuvor, als ich Beate Herzog beim Kampfsporttraining kennenlernte, dachte ich im Traum nicht daran, dass sie einmal die Impulsgeberin des muenchsystem sein wird. Zur Zeit als meine ersten Erfolge begannen nutzte Beate meine Fitnesseinrichtung. In mehreren Gesprächen mit ihr zeichnete sich schnell ab, dass sie als erfahrene Seminarleiterin und Buchautorin das Potential meiner Behandlungen erkannte. Sie drängte, nervte und forderte mich ständig meine Erkenntnisse endlich zu Papier zu bringen. Für einen Handwerker wie mich war das ein Greuel !
Endlich begann unser lang ersehnter und dringend benötigter Familien-Urlaub am Gardasee. Und als ob es das Schicksal so wollte, dass ich schreibe, regnete es einige Tage ohne Unterlass. So kam es, dass ich, Beates Worten folgend, den Zeichenblock meiner Tochter Kim zur Hand nahm und endlich die ersten Ansätze meiner Arbeitsweise zu Papier brachte. Das war die Geburt des muenchsystem.
Zurück vom Urlaub gab ich meine Aufzeichnungen an Beate weiter. Sie überarbeitete diese und machte mir anschließend deutlich, dass meine Behandlungen einzigartig und nicht vergleichbar mit anderen Therapien sind. Sie ließ mich unmissverständlich wissen, dass meine Therapien wertvoll sind und verbreitet werden sollten. Doch die Zeit war noch nicht reif dafür. Es dauerte noch einige Zeit bis wir uns beide endlich zusammenschlossen, um am Therapiesystem zu arbeiten. Meine Ausrede war bis dahin, dass ich durch die täglichen Therapien „keine Zeit“ für diese Entwicklung habe. Aber Beate Herzog ließ nicht locker.
2006 dann bekam das Ganze dann einen Namen. muenchsystem. Mit dem Begriff „system“ soll das systematische Vorgehen und der Aufbau bei der Anwendung der Therapie erklärt werden. Schließlich werden die Patienten durch die so genannten „Hausaufgaben“ mit System zum Therapie-Erfolg geführt. Hierbei wird der Stütz- und Bewegungsapparat systematisch korrigiert und genau das verhilft zum Erfolg des Patienten und auch zum Erfolg von muenchsystem. Unter Beates Anleitung entstand das erste DVD Programm für Patienten, worin die wichtigsten Übungen für den Patienten enthalten sind. Dadruch kann der Behandelte zuhause seine Übungen durchführen und sich an die Aufgaben besser erinnern und ohne große Fehlerquellen ausführen. Es folgte die Umsetzung der Techniken zu den Gelenkmechaniken mit ebenso erfolgreichen Ergebnissen.
2007 planten wir dann das Therapiesystem als Fortbildung für Ärzte, Heilpraktiker und Therapeuten als Franchise-Konzept anzubieten. In dieser Zeit kamen immer mehr Mediziner selbst als Patienten zu mir. Durch den kontinuierlichen Austausch mit diesen Fachleuten innerhalb der Therapie - man bedenke dass diese Mediziner als Patienten den Erfolg des muenchsystem am eigenen Leib erlebten - ergab es sich, dass wir das Konzept modifizieren und erweitern konnten. Es wurde klar, dass die Anwendung und daraus resultierenden Ergebnisse nicht innerhalb einer kurzen Zeit, sondern nur mit einer vernünftigen, gut strukturierten Fortbildung umgesetzt werden können.
So kam es, dass wir 2009 den Plan unser muenchsystem als Franchise-Konzept zu starten, in die Tat umzusetzen begannen.
Nach nun fast zehn Jahren erfolgreicher Patienten-Behandlung, Planung, Entwicklung und Umsetzung des Konzeptes muenchsystem bin ich fest davon überzeugt, durch das vorliegende Franchisekonzept muenchsystem Therapeuten zu gewinnen, die mit uns gemeinsam und erfolgreich für viele schmerzleidende Patienten einen neuen wegweisenden Schritt gehen wollen. Nämlich, die ursächlichen Beschwerden im Stütz- und Bewegungsapparat zu erkennen, sie systematisch zu bearbeiten und mit speziellen Übungen zu mehr Lebensqualität beizutragen.
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